AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: Spuren des Menschseins

Ort: Pfarrstadel

Andreas Kuhnlein – Holzskulpturen

Ausstellung: Sa, 08. August bis So, So, 30 August 2020 Öffnungszeiten: Mi bis Sa 15.00 bis 18.00 Uhr, So 12.00 bis 19.00 Uhr

Andreas Kuhnlein, der international renommierte Künstler mit einer Professur in China war auf keiner Bildhauerschule, hat keine Kunstakademie besucht, er ist Autodidakt. So wurde er weder von Lehrern angeleitet, noch folgt er dem Zeitgeist. Andreas Kuhnlein, der seine Skulpturen mit der Motorsäge ausschließlich aus heimischen Material schneidet, betrachtet den Baum als wesenhafte Erscheinung und Synonym für den Menschen. Hölzern von toten und entwurzelten Bäumen entlockt er ein Menschenbild, das geprägt ist von Verletzlichkeit und Vergänglichkeit. Ein Baum mit seinen Jahresringen, trägt die verflossene Zeit ebenso in sich, wie ein menschliches Antlitz. In zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland waren seine Werke bisher zu sehen u. a. 2016 in der Glyptothek in München. Künstlerische Begleitungen von Europarat- und Landesausstellungen wurden ihm ebenfalls zuteil. Zahlreiche seiner Skulpturen befinden sich im öffentlichen Raum. Es sind Menschenbilder, die uns fragen lassen: Wer sind wir, wo kommen wir her und wo gehen wir hin?

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