KINO Pfarrstadel 20 Uhr

13. September 2017

Midnight in Paris
Romantische Filmkomödie, US 2011
Regie: Woody Allen

Bildergebnis für midnight in paris plakat

Handlung:  Der erfolgreiche Hollywood-Drehbuchautor Gil Pender begleitet mit seiner Verlobten Inez ihre Eltern auf einer Geschäftsreise nach Paris. Gils Begeisterung gilt vor allem dem Paris der 1920er Jahre, in denen er gern gelebt hätte. Eines Tages trifft das Paar zufällig auf Inez’ früheren Studienkollegen Paul und seine Frau, mit denen Gil und Inez von nun an viel Zeit verbringen. So kommt es, dass sich Gil eines Abends nach einer Weinverkostung von der Gruppe absondert.  Auf dem Weg zum Hotel verirrt er sich und nimmt entmutigt auf einer Treppe in einer ruhigen Seitenstraße Platz. Kurz nach dem Mitternachtsläuten hält ein altmodisches Auto vor ihm an und die heiteren Fahrgäste laden ihn ein, mitzukommen. Er findet sich auf einer Party wieder, bei der alle Gäste Mode der 1920er Jahre tragen. Der Pianospieler, der Cole-Porter-Songs singt, kommt Gil optisch und musikalisch irgendwie bekannt vor. Als sich ihm ein Schriftsteller namens F. Scott Fitzgerald vorstellt und Gil sagt, die Party sei zu Ehren von Jean Cocteau, denkt er zunächst an einen Scherz, bis ihm bewusst wird, dass er einen Zeitsprung gemacht hat; er ist im Paris der 1920er Jahre gelandet und trifft dort Ernest Hemingway, Josephine Baker, die Surrealisten Salvador Dalí, Man Ray und Luis Buñuel (diesem schlägt er in einer späteren Szene eine Handlung für einen Film vor, welche exakt der von Buñuels Film Der Würgeengel von 1962 entspricht). Er kann sein Glück kaum fassen und verbringt von nun an jede Nacht mit seinen neuen Freunden. Dadurch entfremdet er sich immer mehr von Inez….  (WIKIPEDIA)

Das Drehbuch von Midnight in Paris, das  auch von Woody Allen geschrieben wurde, erhielt 2012 den Oscar. In der Hauptrolle des Filmes ist Owen Wilson zu sehen.

Kritiken

„Mit Witz und Leichtigkeit wird die Spannung zwischen eskapistischem Begehren und Wirklichkeit spielerisch aufgelöst, indem die Fantasie als Erfahrungsraum der Realität gleichgestellt wird.“
Lexikon des internationalen Films

 „Wie liebevoll und mit welcher Leichtigkeit und Heiterkeit Allen das zusammenbringt, ist nur bewundernswert. Wie auch sein Umgang mit den Schauspielern: Owen Wilson musste offenbar erst auf Woody Allen treffen, um in seiner Vielschichtigkeit als Darsteller voll zur Geltung zu kommen. Kein Regisseur hat so viel aus diesem Mann herausgeholt. Was für ein zauberhafter Film!“  
– Anke Westphal: Berliner Zeitung

 „Natürlich kann man Woody Allen den gesamten Kitsch, der schon im Topos des Amerikaners in Paris zementiert liegen mag, vorwerfen. Schließlich sieht das Paris gleich zu Beginn aus wie die hübsch verblassten Fotos einer verklärten Urlaubserinnerung. […] Doch Allen genau diese Klischees um die Ohren zu hauen wäre zwar naheliegend, aber auch langweilig und falsch. Ganz einfach, weil Allen es nun einmal genau auf sie abgesehen hat, gerade weil sie eben die Vorstellung vieler amerikanischer Intellektueller ausmalen, die Paris nur von ihren Reisefotos kennen. […] Warum also sich nicht entspannt zurücklehnen […] und sich über einen immer leicht verschwitzten Hemingway amüsieren.“  
– Birgit Glombitza: die tageszeitung

Abendkasse: 6€

Veranstalter UNSER DORF

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